Zuviel des Guten

Sie kennen doch mit Sicherheit das Sprichwort „Zuviel des Guten“, oder? Falls nicht, dann sollten Sie sich diesen Text unbedingt durchlesen, vielleicht lernen Sie ja das eine oder andere daraus oder können ihn an Menschen weiterleiten, denen auch nicht bewusst ist, dass man es auch mit guten Dingen übertreiben kann.

Ein gutes Beispiel hierfür bieten Menschen, die mit einer sagenhaften Freundlichkeit und Gelassenheit, den anderen Menschen jeden Wunsch von den Augen ablesen und für sie so ziemlich alles tun würden. Dabei gibt es aber ein gutes und angenehmes Maß und eines, das man kaum ertragen kann. Es kann sich in so einem Fall um Eltern, Geschwister oder um gute Freunde handeln, die es mit ihrer freundlichen und gut gemeinten Art einfach nur übertreiben.

Man kann es auch übertreiben

Insbesondere Mütter sind von diesem Fürsorglichkeits-Gen betroffen und müssen besonders ihre Jungs nach aller Manier verhätscheln und versorgen. Wenn es sich dann auch noch um den einzigen Sohn handelt, den sie hat, dann wird es ganz besonders schlimm. So ergeht es oft auch Töchtern, die von ihrem Vater mit Dingen beschenkt werden, die sie gar nicht brauchen, geschweige denn haben wollen. Ganz ehrlich, man muss sich doch nicht wundern, wenn soviele Menschen an Depressionen leiden, weil die viel zu wenig Selbstliebe und Selbstachtung haben und immer brav sich nur um Andere kümmern. Man sollte mal überlegen was Denken ist und wie man seine Gedanken verbessern kann!

Nett sein, sollte etwas Angenehmes sein, etwas, das man von dem anderen gerne mal in Anspruch nimmt, aber bei dem man sich zu gegebener Zeit auch mal dafür bedankt und sich erkenntlich zeigt. Aber manche Menschen verstehen es, in solchen Angelegenheiten dermaßen zu übertreiben, dass sich andere in ihrer Gegenwart überhaupt nicht mehr wohlfühlen, weil sie einfach Freundlichkeit mit Bemuttern oder anderen Dingen verwechseln. Spätestens dann, wenn man merkt oder gesagt bekommt, dass sich jemand unwohl fühlt, wenn man so unglaublich freundlich ist, sollte man einen Gang zurück schalten und die Sache ruhiger angehen. Ich empfehle da mal gute Bücher und Blogs zu lesen z.B. 2te-Chance von Verena Walter oder Jürgens Männerblog Euro2017.berlin.

Aber man kann es nicht nur mit Freundlichkeit, sondern auch mit gesunder Ernährung übertreiben. Manche Menschen sind so besessen davon, dass sie sich gesund und kalorienarm ernähren, dass sie gar nicht merken, dass es sie schon regelrecht krank macht. Ein Stück Schokolade oder ein paar Knabbersachen sollten ab und zu ruhig mal drin sein und es macht auch nichts, wenn man hin und wieder auch mal ein Fertigprodukt isst, anstelle einer selbst gekochten Speise, doch diese Menschen bekommen fast schon Panikattacken, wenn sie nur daran denken so etwas zu essen.

Einseitige Ernährung ist schlecht

Dabei merken sie gar nicht, dass sie sich mit ihrer einseitigen Ernährung, weil sie zum Beispiel eine gefühlte Ewigkeit nur Gurken oder Erdbeeren essen und nichts anderes, zugrunde richten. Es muss immer gesünder, immer kalorienärmer sein als vorher, dabei würde ihnen die Abwechslung gut tun und viel gesünder sein, als diese einseitige Gesundheits-Panik. In diesem Sinne habt einen schönen Tag!